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Gemeinsam durch den Schnee: Was Hunde im Winter wirklich brauchen

Gemeinsam durch den Schnee: Was Hunde im Winter wirklich brauchen

Wenn der erste Schnee fällt und die Temperaturen sinken, verändert sich nicht nur unsere Welt – auch für unsere Hunde beginnt eine ganz besondere Jahreszeit. Während manche Rassen den Winter regelrecht aufblühen lassen, stellt die Kälte den Körper jedes Hundes vor echte Herausforderungen. Wer seinen Vierbeiner artgerecht ernährt, hat dabei einen entscheidenden Vorteil.

Warum der Winter den Energiebedarf erhöht

Hunde, die viel Zeit draußen verbringen, verbrennen im Winter spürbar mehr Kalorien. Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um die Körpertemperatur zu halten – besonders bei kurzhaarigen Rassen oder älteren Tieren. Wer seinen Hund nach dem BARF-Prinzip füttert, sollte den Fleischanteil in den Wintermonaten leicht erhöhen und auf besonders fettreiche Fleischstücke achten.

Wild- und Rindfleisch mit höherem Fettgehalt, Lachs oder fetthaltiger Seefisch sind ideale Ergänzungen. Natürliche Fette liefern nicht nur Energie, sondern unterstützen auch das Fell von innen – ein dichtes, gesundes Fell ist die beste Isolation, die ein Hund haben kann.

Rohes Fett statt Fertigbrei

Verarbeitete Trockenfuttermittel enthalten oft minderwertige Fette, die bei Kälte kaum helfen. Rohe tierische Fette hingegen – etwa Rindernierenfett oder Lachsöl – werden vom Hund effizient verwertet. Ein Esslöffel hochwertiges Lachsöl pro Tag kann im Winter echte Wunder wirken: für Fell, Gelenke und das Immunsystem gleichermaßen.

Bei der Familie Wolff hat sich bewährt, die Tagesration im Winter um etwa zehn bis fünfzehn Prozent zu erhöhen – nicht durch mehr Mahlzeiten, sondern durch größere, kalorienreichere Portionen am Abend, wenn der Hund nach einem langen Wintertag seinen Stoffwechsel herunterfährt.

Gemeinsam raus: Winterwandern mit dem Hund

Das Schönste an einem gut ernährten, fitten Hund? Er will raus – und zwar richtig. Winterwanderungen durch verschneite Wälder gehören für uns zu den unvergesslichsten Erlebnissen. Der Hund tobt durch den Tiefschnee, die Luft ist klar, und man selbst kommt kaum hinterher.

Genau hier lohnt es sich, auch für die menschliche Seite des Gespanns gut ausgerüstet zu sein. Wer friert oder auf vereisten Wegen unsicher steht, bremst das gemeinsame Abenteuer aus. Für solide Winterausrüstung – von wetterfester Funktionskleidung bis hin zu griffigem Schuhwerk für Schnee und Eis – lohnt ein Blick auf winterliche Ausrüstung für aktive Outdoorabenteuer, wo sich auch für spontane Schneetouren das Richtige findet.

Pfoten schützen, Körper stärken

Nicht vergessen: Auch der Hund braucht Pflege nach dem Winterausflug. Salz und Streumittel auf Straßen und Wegen können die Pfoten reizen. Nach jedem Spaziergang die Pfoten abspülen und bei Bedarf mit Kokosöl oder spezieller Pfotenpflege einreiben. Kokosöl hat übrigens den netten Nebeneffekt, dass es – in kleinen Mengen ins Futter gemischt – auch innerlich wirkt: antimikrobiell, energieliefernd, gut für die Verdauung.

Flüssigkeit im Winter nicht vergessen

Ein häufig unterschätztes Thema: Hunde trinken im Winter oft weniger freiwillig als im Sommer. Wer roh füttert, hat hier einen natürlichen Vorteil, da rohes Fleisch viel Feuchtigkeit enthält. Trotzdem sollte immer frisches Wasser zur Verfügung stehen – und es schadet nicht, das Wasser leicht anzuwärmen, besonders für ältere Hunde.

Ein gut hydrierter Hund läuft besser, regeneriert schneller und hat mehr Energie für die nächste Schneetour.

Fazit: Der Winter als beste Jahreszeit

Mit der richtigen Ernährung blüht der Hund im Winter regelrecht auf. Mehr Bewegung, frischere Luft, intensivere gemeinsame Zeit – das tut Mensch und Tier gut. Wer artgerecht füttert, dem fällt auf, wie viel lebhafter und belastbarer der eigene Hund in der kalten Jahreszeit ist. Und wer selbst gut ausgerüstet in die Winterlandschaft startet – mit der richtigen Ausrüstung für Schnee und Kälte – der muss sich keine Gedanken machen und kann einfach genießen.